14. Oktober 2026
Sabotageverfahren
Hamburger Gericht beginnt Strafprozess zu Nord-Stream-Explosionen
Der angeklagte Ukrainer schweigt; seine Verteidiger verlangen die Einstellung des Verfahrens und bestreiten die rechtliche Einordnung der Tat.
Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg hat am Mittwoch der Strafprozess zu den Nord-Stream-Explosionen von 2022 begonnen. Laut NDR äußerte sich der angeklagte Ukrainer Serhii Kusnetzow nicht zu den Vorwürfen. Associated Press berichtet, dass ihm unter anderem Beteiligung an einem Kriegsverbrechen durch Angriffe auf zivile Infrastruktur vorgeworfen wird. Nach Reuters verlangt die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens und argumentiert, die Pipeline könne ein militärisches Ziel gewesen sein. Das ist eine Verteidigungsposition. Über Schuld und rechtliche Bewertung hat das Gericht noch nicht entschieden.
Wie ist dieser Beitrag entstanden?
Eine KI hat den NDR-Liveticker mit den eigenständigen Gerichtsberichten von Associated Press und Reuters zum ersten Verhandlungstag abgeglichen. Anklage, Schweigen des Angeklagten und Verteidigungsantrag werden getrennt dargestellt. Die rechtliche Einordnung als Kriegsverbrechen ist Gegenstand des laufenden Verfahrens und kein rechtskräftiges Urteil.
