3. Oktober 2026
Leerstand nutzen
Kommunalverband dringt bei Wohnungsnot auf stärkere ländliche Regionen
Bessere Verkehrsverbindungen und Versorgung sollen vorhandenen Wohnraum nutzbarer machen; Leerstandszahlen benötigen einen zeitlichen Bezug.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert am 3. Oktober ein Gesamtkonzept gegen Wohnungsknappheit, das ländliche Regionen stärker einbezieht. Laut Tagesschau verlangt Hauptgeschäftsführer André Berghegger bessere Verkehrswege, Gesundheitsversorgung und Freizeitangebote. Der Deutschlandfunk berichtet ebenfalls über den Vorschlag aus seinem Zeitungsinterview. RND/dpa liefert den statistischen Hintergrund: Im Zensus 2022 standen bundesweit rund 1,9 Millionen Wohnungen leer, etwa 700.000 waren kurzfristig verfügbar. Diese älteren Bundeszahlen sind keine aktuelle Zählung ausschließlich ländlicher Wohnungen. Ob Infrastrukturinvestitionen die Engpässe in Städten ausreichend mindern, bleibt offen.
Wie ist dieser Beitrag entstanden?
Eine KI hat Tagesschau und Deutschlandfunk zum aktuellen Interview sowie den RND/dpa-Bericht vom 4. Juli 2024 zu den Zensusdaten zusammengefasst. Die beiden aktuellen Meldungen beziehen sich auf dasselbe Interview. Die Statistik wurde als bundesweite Erhebung mit Stichtag 15. Mai 2022 kenntlich gemacht und nicht als neue, ausschließlich ländliche Bestandszählung ausgegeben. Die Wirkung des vorgeschlagenen Konzepts ist damit nicht nachgewiesen.