Konflikte
Angriffe treffen Kiew und die Region Charkiw
Ukrainische Behörden melden acht Tote nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen.
Konflikte
Angriffe treffen Kiew und die Region Charkiw
Ukrainische Behörden melden acht Tote nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen.
Russische Angriffe auf die Ukraine töteten am Donnerstag nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens acht Menschen: zwei in Kiew und sechs in der Region Charkiw. Reuters berichtet, dass in der Hauptstadt auch eine Geburtsklinik beschädigt wurde. Associated Press nennt neben Wohnhäusern weitere getroffene zivile Einrichtungen. Der Kyiv Independent berichtet unter Berufung auf die Stadtverwaltung, dass Patientinnen und Personal der Klinik während des Angriffs Schutz gesucht hatten. Die Angaben zu Opfern und Schäden stammen von ukrainischen Behörden. Präsident Wolodymyr Selenskyj hielt sich zu diesem Zeitpunkt bei der UN-Vollversammlung in New York auf.
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Diplomatie
Die Straße von Hormus wird zur Verhandlungsfrage
Iran und USA sprechen über Schritte zur Öffnung der Wasserstraße und zum Abbau der Blockade.
Diplomatie
Die Straße von Hormus wird zur Verhandlungsfrage
Iran und USA sprechen über Schritte zur Öffnung der Wasserstraße und zum Abbau der Blockade.
Unterhändler aus Iran und den USA prüfen in New York eine schrittweise Vereinbarung. Reuters zufolge könnte Iran die Straße von Hormus wieder für Schiffe öffnen, während Washington seine Wirtschaftsblockade lockert. Der Guardian berichtet, Teheran habe den USA einen konkreten Vorschlag über Mittler übermittelt und warte auf eine Antwort. Die Washington Post zitiert Irans Außenminister mit der Aussicht auf neue Gespräche innerhalb einer Woche. Eine Einigung ist damit noch nicht erreicht. Offen bleibt vor allem, welche Seite zuerst einen Schritt unternimmt und wie beide Regierungen dessen Einhaltung absichern wollen.
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Außenpolitik
Die Rede und der Widerspruch
Netanjahu verteidigt Israels Vorgehen vor der UN; zahlreiche Delegierte verlassen den Saal.
Außenpolitik
Die Rede und der Widerspruch
Netanjahu verteidigt Israels Vorgehen vor der UN; zahlreiche Delegierte verlassen den Saal.
Als Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag vor der UN-Vollversammlung sprach, verließen zahlreiche Delegierte den Saal. Reuters und Associated Press dokumentieren den Protest. Netanjahu verteidigte Israels militärisches Vorgehen und wies den Vorwurf eines Völkermords in Gaza zurück. Auf der offiziellen Seite der UN-Generaldebatte ist sein Auftritt verzeichnet. Die Reaktionen im Saal zeigen, wie tief der Streit über Israels Kriegsführung reicht. Netanjahus Zurückweisung der Vorwürfe ist seine Position; über die rechtliche Bewertung entscheidet die Rede vor der Vollversammlung nicht.
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Konflikte
Neue Angriffe über der Grenze
Pakistan greift Ziele in Afghanistan an; beide Regierungen widersprechen einander zum Auslöser.
Konflikte
Neue Angriffe über der Grenze
Pakistan greift Ziele in Afghanistan an; beide Regierungen widersprechen einander zum Auslöser.
Pakistan griff am Donnerstag nach eigenen Angaben zehn Standorte in Afghanistan aus der Luft an. Dort seien Drohnen gelagert und gestartet worden, erklärte Islamabad laut Reuters. Die afghanische Regierung bestreitet, zuvor Drohnen gegen Pakistan eingesetzt zu haben, und meldet vier getötete Zivilisten. Associated Press berichtet, die Angriffe hätten mehrere Provinzen getroffen und könnten Vermittlungsbemühungen belasten. Al Jazeera beschreibt ebenfalls die gegensätzlichen Darstellungen beider Seiten. Unabhängig überprüfen lassen sich Zielwahl und Opferzahlen anhand der bisherigen Angaben nicht. Die Spannungen zwischen den Nachbarstaaten haben sich damit weiter verschärft.
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Konflikte
Tigray fürchtet die Rückkehr zum Krieg
Die Kämpfe im Norden Äthiopiens weiten sich aus; internationale Stellen rufen zur Zurückhaltung auf.
Konflikte
Tigray fürchtet die Rückkehr zum Krieg
Die Kämpfe im Norden Äthiopiens weiten sich aus; internationale Stellen rufen zur Zurückhaltung auf.
Im Norden Äthiopiens haben sich die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Kräften aus Tigray verschärft. Reuters berichtet, dass Flüge nach Lalibela wegen Gefechten in der Umgebung ausgesetzt wurden. Al Jazeera beschreibt Angriffe und Zusammenstöße auch in benachbarten Regionen. Die britische Regierung verurteilt die Übernahme mehrerer Flughäfen durch Tigray-Kräfte und fordert alle Seiten auf, die Gewalt zu beenden. Beide Konfliktparteien machen einander für die Eskalation verantwortlich. Eine Rückkehr zu Gesprächen unter Vermittlung der Afrikanischen Union soll verhindern, dass erneut ein großer Krieg ausbricht.
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Wirtschaft
Handelspause auf Zeit
Trump und Xi sprechen in Washington, während zentrale Streitpunkte offenbleiben.
Wirtschaft
Handelspause auf Zeit
Trump und Xi sprechen in Washington, während zentrale Streitpunkte offenbleiben.
Donald Trump und Xi Jinping trafen sich am Donnerstag in Washington. Reuters berichtet von einem aufwendig inszenierten Empfang, aber keinem Durchbruch bei Taiwan, Handel oder künstlicher Intelligenz. Laut Associated Press verlängerten die USA und China ihre bestehende Handelspause um zwei Monate. Xi drängte Washington zugleich zu einem vorsichtigen Umgang mit Taiwan. Das chinesische Außenministerium betont die Bereitschaft zum weiteren Dialog. Der Besuch hält die Gesprächskanäle offen. Wie beide Regierungen ihre politischen und wirtschaftlichen Gegensätze lösen wollen, bleibt offen.
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